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Intensives Remis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Blumenthaler SV   
Sonntag, 03. April 2016

Brinkumer SV erzielt gegen Blumenthal in der Nachspielzeit das 1:1 (von Dennis Schott)

Selbst nach dem Schlusspfiff des Spitzenspiels in der Fußball-Bremen-Liga zwischen dem Drittplatzierten Brinkumer SV und Tabellenführer Blumenthaler SV hatte Schiedsrichter Carsten Biewig alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass sich die Spieler nach dem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegenseitig an die Gurgel wollten, auch einer seiner Linienrichter wurde unmittelbar nach der Partie Opfer einer Tätlichkeit – mit der Folge, dass Mehmet Fidan nachträglich die Rote Karte sah.

Es war der unrühmliche Höhepunkt eines Spiels, in dem eine knappe Stunde lang weniger die beiden Mannschaften im Vordergrund standen als vielmehr der Unparteiische Carsten Biewig. Oder besser gesagt: seine Entscheidungen. Die wurden – hüben wie drüben – mehr als nur einmal und mit zunehmender Dauer immer lauter kritisiert. „Der Schiedsrichter hat heute bestimmt nicht seinen besten Tag erwischt“, sagte Brinkums Trainer Kristian Arambasic, zeigte aber insofern Verständnis für den Unparteiischen, als dass er „keine leichte Aufgabe“ hatte. Arambasic sprach hinterher von einem „wahnsinnigen Stressspiel“, und zwar für alle Beteiligten. Am meisten aber für Carsten Biewig.

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Lars Tyca (links), hier gegen Blumenthals Mehmet Fidan, erreichte mit dem Brinkumer SV gegen den BSV in der Nachspielzeit noch ein Remis. Fidan hingegen kassierte anschließend noch die Rote Karte.
Der Schiedsrichter stand in einem sehr intensiv geführten Spiel praktisch von Beginn an in der Kritik. Die Brinkumer monierten vor allem die unterschiedliche Auslegung nach Foulspielen, fühlten sich teilweise zu unrecht und im Vergleich zu Blumenthaler Vergehen vorschnell bestraft. Den Nordbremern erging es nicht anders, sie echauffierten sich zudem über eine geahndete Abseitsstellung, die in ihren Augen keine war und das vorentscheidende 2:0 hätte nach sich ziehen können.

Eine der entscheidenden Szenen war aber in beiden Lagern unumstritten: der zum 1:1 führende Elfmeter für Brinkum in der fünften Minute der Nachspielzeit bei Foul von BSV-Spielertrainer Michél Kniat am eingewechselten Jürgen Heijenga. „Den konnte man geben“, sagte Blumenthals Teammanager Peter Moussalli. Er betrachtete den Treffer letztlich auch als verdient, weil die Brinkumer im zweiten Abschnitt mehr vom Spiel hatten. In der 50. Minute besaß Maximilian Wirth die bis dahin beste Chance, als er nach einem langen Pass aus spitzem Winkel an BSV-Schlussmann Hannes Frerichs scheiterte. Doch es wurde noch gefährlicher: Nachdem erneut Wirth aus ähnlicher Position knapp über das Tor geschossen hatte, scheiterte der eingewechselte Dennis Krefta im Eins-gegen-eins-Duell am starken Blumenthaler Keeper. Im direkten Anschluss kassierten die Gastgeber das 0:1, nachdem sie nicht entschieden genug geklärt hatten und der erst 19-jährige Serhat Akyol von der Strafraumgrenze die umjubelte Führung erzielte. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den Gäste in der Offensive praktisch nichts zu sehen.

Das galt auch für den Rest des Spiels. Brinkum drängte auf den Ausgleich und besaß abermals gute bis sehr gute Einschussmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stand erneut Dennis Krefta, der einmal mehr in BSV-Keeper Frerichs seinen Meister fand (75.). Kurz zuvor und danach hatte Esin Demirkapi den Ausgleich auf dem Füß, verpasste das Leder das eine Mal knapp, dann schoss er freistehend ein gegnerisches Abwehrbein an. Dem BSV wiederum boten sich gegen die aufmachenden Brinkumer Räume zum Kontern, von denen Tim Pendzich fast einen genutzt hätte. Sein Schuss strich nur knapp am Pfosten vorbei (83.). In der Nachspielzeit entschied Carsten Biewig auf Strafstoß für Brinkum, den Artur Degtjarenko kompromisslos in die Maschen drückte. Was sich danach abspielte, hatte mit Fußball nichts mehr zu tun.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. April 2016 )
 
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