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?Luxusproblem? am Burgwall PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Blumenthaler SV   
Freitag, 22. Februar 2013

A-Junioren starten ohne Druck in die Regionalliga-Rückrunde und können schon für nächste Serie planen (von Oliver Meibohm)

Als Tabellendritter mit Blick nach oben und einem satten Vorsprung auf die Abstiegsplätze starten die A-Junioren des Blumenthaler SV am Sonntag mit ihrem Gastspiel beim TSV Havelse in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Nord. Das Trainerduo Marcel Kulesha/Mohamed Chaaban begrüßte in der Winterpause drei Neuzugänge und kann mit einem Auge sogar in Richtung Bundesliga-Aufstieg schielen.

Für die Leistung der Hinrunde, die die A-Junioren des Blumenthaler SV in der Fußball-Regionalliga Nord gezeigt haben, findet Marcel Kulesha nur ein Wort: „überragend“. Der 21-Jährige, der zusammen mit Mohamed Chaaban ein Trainerduo bildet, übertreibt nicht. Der Tabellendritte kassierte bislang nur eine Niederlage, weist mit 13 Gegentreffern in 13 Spielen die beste Abwehr und zugleich den zweitbesten Angriff (37 Tore) auf.

Das Auswärtsspiel beim TSV Havelse ist aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen abgesagt worden!

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?Warum nicht?? antwortet U19-Trainer Marcel Kulesha auf die Frage, ob die Bundesliga ein Thema w?re.

Und er stellt mit Lucas Höler den Top-Torjäger der Regionalliga Nord – der Blumenthaler Kapitän traf schon 14mal ins Schwarze. Nach einer ewig langen Pause (zwölf Wochen) greift der BSV-Nachwuchs – sofern es die Platz- und Witterungsverhältnisse zulassen – am Sonntag wieder ins Geschehen ein. Dann steht das Gastspiel beim amtierenden Vizemeister TSV Havelse an. Nachdem die Nordbremer in ihrer ersten Saison als Neuling den Abstieg erst am letzten Spieltag vermieden hatten, lautete die Zielsetzung für die Serie 2012/13: Klassenerhalt. „Ich glaube, darüber müssen wir uns jetzt keine Gedanken mehr machen“, wagt Marcel Kulesha keine allzu riskante Prognose.

Denn der Vorsprung auf den ersten der vier Regelabsteiger beträgt mittlerweile satte 16 Punkte. „Und wir sind so stark, dass wir die letzten Zähler, die rein rechnerisch noch fehlen, mit Sicherheit holen“, so Kulesha.

Rein rechnerisch könnten die „Young Rebells“, wie sich der BSV-Nachwuchs nennt, sogar höhere Ziele anvisieren. Platz eins, den der VfB Lübeck belegt, ist fünf Punkte entfernt. Und auf den Tabellenzweiten Havelse sind es nur zwei Zähler Rückstand. Zur Erklärung: Der Meister steigt direkt in die A-Junioren-Bundesliga auf, der Zweite bestreitet Relegationsspiele gegen den Vizemeister der Nordost-Staffel. Aber ist die Bundesliga überhaupt ein Thema für den BSV? „Warum nicht?“, antwortet Marcel Kulesha mit einer Gegenfrage. „Wenn wir es sportlich schaffen und am Ende Vizemeister werden sollten, dann werden wir die Relegationsspiele auch bestreiten.“ Aber ernsthaft befasse sich niemand mit einem möglichen Aufstieg. „Es kann nämlich auch ganz schnell gehen, dass wir ins Mittelfeld der Tabelle abrutschen“, warnt der BSV-Trainer.
Marcel Kulesha hat bei allem Erfolg den Blick für die Realität nicht verloren. Das ist gut so, denn schon das Auftaktprogramm in die Rückrunde hat es in sich. Nacheinander müssen die Nordbremer sich beim TSV Havelse (Zweiter), bei Eintracht Braunschweig (Vierter) und beim VfL Oldenburg (Sechster) bewähren. „Das sind Gegner, die nicht von Pappe sind“, hat Kulesha gehörigen Respekt. „Diese drei Spiele sind richtungsweisend. Danach werden wir schlauer sein und sehen, was in dieser Saison noch möglich ist.“
Nach dem mit 2:0 gewonnenen Derby bei Werder Bremen II Anfang Dezember verordnete der Coach seinen Schützlingen zunächst eine vierwöchige Pause – ohne Fußball, ohne Laufeinheiten, ohne Taktik. „Die Hinrunde war kräftezehrend, da waren alle am Limit“, begründet der BSV-Trainer, warum er auch auf Hallenturniere verzichtete. Seit Anfang Januar befinden die „Young Rebells“ sich nun in der Vorbereitung, entschieden dabei alle drei Testspiele für sich (4:2 gegen die eigene Bremen-Liga-Mannschaft, 6:1 gegen VfL 07 und 8:0 gegen die A-Junioren des TuS Komet Arsten) und gehen mit drei neuen Spielern in die Rückrunde: Faiz Sekandari kommt vom Ligagefährten VfB Oldenburg, ebenso wie Yazin Zeguir, den es von JFV Bremerhaven an den Burgwall zog. Beide sind offensive Mittelfeldspieler, so dass „wir im Angriff jetzt noch weniger auszurechnen sind“ (Kulesha). Dritter Neuzugang ist mit Deniz Gorgun vom FC Oberneuland ein Mann für die Sechserposition. Abgänge gab es keine, wohl aber noch verletzungsbedingte Ausfälle wie Tim Weinmann und Alexander Eirich (beide Kreuzbandriss). Dagegen befinden sich mit Lucian Surhoff und Dominik Burkl zwei Langzeitverletzte wieder im Training. Kulesha: „Wir haben den Kader bewusst vergrößert, um in der Breite noch ausgeglichener zu werden. Und um den Druck auf die Stammspieler zu verstärken.“
Der TSV Havelse, Eintracht Braunschweig und der VfB Lübeck machen das Titelrennen unter sich aus – davon ist der Blumenthaler Coach überzeugt. „Und wir gehören zu den fünf Teams, die um den vierten Platz kämpfen werden.“ Warum der Kampf um den Bundesliga-Aufstieg ohne den BSV ausgetragen wird, begründet Marcel Kulesha wie folgt: „Die Spitzenteams verfügen über noch bessere Trainingsmöglichkeiten als wir, sie sind in der Breite besser aufgestellt und haben Spieler in ihren Reihen, die über eine größere Erfahrung in der Regionalliga verfügen. Und bei denen spielen noch mehr Individualisten, die eine Partie ganz alleine entscheiden können.“
Entschieden, wer im nächsten Jahr auf dem Trainerstuhl des BSV sitzen wird, hat sich der Vorstand bereits. „Mohamed Chaaban und ich machen weiter, das steht fest“, sagt Marcel Kulesha. Der zurecht von einem „Luxusproblem“ spricht. „Andere müssen noch lange warten bis sie wissen, ob sie absteigen oder nicht. Wir können schon jetzt in aller Ruhe mit den Planungen für die neue Saison beginnen und uns weiter gezielt verstärken.“

Sonntag, 13 Uhr, Havelse

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. Februar 2013 )
 
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